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Banwelle – permanente Spielausschlüsse folgen jetzt.

Banwelle – permanente Spielausschlüsse folgen jetzt.

Einige Spieler scheinen nicht belehrbar zu sein.

Vor 6 Monaten erzeugte Blizzard- Entertainment mit über 100 000 betroffenen Accounts die größte Banwelle in der Firmengeschichte. Betroffen waren vor allem Nutzer des Bot- Systems „Honorbuddy“ bei denen sie automatisiert Gold erwirtschaften, Ruf und Ehre sammelten oder sich in Schlachtzügen von dem Computer verbessern ließen. Spieler, die gleichzeitig in den Handel mit Gold involviert waren wurden schon vor einigen Monaten für immer aus Azeroth entfernt, – andere erhielten einen Ban von einem halben Jahr mit der Finalen Warnung das sie bei jeder kleinsten Verfehlung dauerhaft gesperrt werden.

Kompromisse waren notwendig

Das über 100 000 Accounts auf einen Schlag gesperrt werden mussten, war kein Wunsch von Blizzard, sondern bedingt durch die Bot- Software Honorbuddy. Die Entwickler hinter dieser Software, konnten diese einige Jahre erfolgreich vor der Blizzard Anti- Cheating Software „Warden“ verstecken. Nachdem die Sicherheitsabteilung von Blizzard einen weg gefunden hatte die unerlaubten Eingriffe festzustellen, wurde das ganze Ausmaß des Missbrauchs sichtbar. Die Manager von Blizzard standen jetzt vor der Frage, ob sie auf einen Schlag einen Großteil der Spieler dauerhaft entfernt. Man entschied sich dazu, Accounts die vorher nicht negativ aufgefallen sind nur ein halbes Jahr zu sperren und gleichzeitig die Finale- Warnung auszusprechen.

Zwischenablage01Kein Gold und Wütend

Vor wenigen Tagen am 13.11.2015 lief für viele nach einem halben Jahr die Sperre ab und sie konnten Ihren Account wieder verwenden. Was die betroffenen bis dato nicht wussten, – Blizzard entfernte sämtliches Gold von allen Charakteren der Schummler. Im offiziellen World of Warcraft Forum häuften sich zu dieser Maßnahme die Beschwerden, – einigen wurde auf einen Schlag 2 Millionen Gold entfernt bei einem Gegenwert von etwa 625 Euro.

Freiheit für wenige Stunden

Auch nach einem halben Jahr scheinen viele der vor einem halben Jahr ertappten nicht bereit zu sein Gold und Güter selbst zu erwirtschaften und so häufen sich im Forum des Bot- Entwickler „Bossland“ die Meldungen über permanent geschlossene Accounts, obgleich diese kürzlich vorher entsperrt wurden. Viele glauben immer noch daran das sich die Entwickler der Anti Cheating Technologie angepasst haben, – bedingt ist dieses auch der Fall, doch beobachtet auch die Sicherheitsabteilung von Blizzard das Geschehen um die unerwünschte Automatisierungsoftware. Die Mehrheit der Spieler wurde schon nach wenigen Minuten aus dem Spiel entfernt.

Das WoW Token erledigt Bots und Goldverkäufer.

Mit der Einführung des WoW Token, bei denen Spieler virtuelles Gold in Spielzeit umwandeln können, sorgte Blizzard Entertainment auch gleichzeitig dafür, dass viele Nutzer von Bots sich selbst auslöschen. Ein Großteil der umgangssprachlichen genannten „Botter“, bezahlte mit der Einführung der Token keine Spielzeit mehr für echtes Geld, sondern deckte sich mit dieser über Gold ein, gleichzeitig verkauften viele über Handelsplattformen wie Ebay ihr Gold gegen echtes Geld an anderen Spieler. 

 Da die WoW Marke sich jedoch preislich nach Angebot und Nachfrage der Spieler richtet, verteuern bot Nutzer nicht nur den Preis für normale Spieler, sondern auch für sich selbst. In dieser Situation wird auch der Verkauf von Gold immer unrentabler da immer mehr Gold für weniger Geld aufgebracht werden muss und gleichzeitig die Gefahr ansteigt aus dem Spiel entfernt zu werden.

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