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Hammerwurf und Schmiedeklang – Die Zwerge
Ein zwergischer Bunker: Festung, Hort und Geschütz in Einem!

Hammerwurf und Schmiedeklang – Die Zwerge

Von den Irdenen bis zu  Dampfpanzern – Zwergische Geschichte

Titanische Ursprünge

Ein irdene Zwerg aus der alten Stadt Uldaman.
Ein irdene Zwerg aus der alten Stadt Uldaman.
Als die Welt noch jung war, da kamen sie, die Titanen. Azeroth war kein Ort der Freuden, Nein es war eine Welt der alten Götter und ihrer Diener. Äonen hatten sie geherrscht, ehe das Pantheon der Titanen den Krieg gegen diese Parasiten aufnahm. Sie zerschlugen ihre Armeen und begruben die Alten in Gefängnissen welche jenseits jeden Kontaktes zur Oberwelt liegen sollten. Wahrlich die Titanen taten ein gutes Werk, doch es war nicht perfekt. Nachdem die Welt sicher schien begannen die gottgleichen Wesen Azeroth umzuformen wie sie es für richtig erachteten. Ihr Werk zu erhalten erschufen sie Diener wie die Drachen, die Mechagnome…und die Irdenen. Ihren metallenen Geschwistern sehr ähnlich waren die Irdenen Wesen wandelnden Steines. Sie führten das Werk ihres Schöpfers, Khaz’Goroths weiter und formten die Berge und Höhlen Azeroths. Die Irdenen erschufen tiefe Hallen und bauten an den titanischen Städten wie Ulduar und Uldaman. Lange lebten sie in Frieden bis die Dämonen in die Welt kamen…

Es war während der ersten Invasion der brennenden Legion, da die Irdenen erste Erwähnung fanden. Seite an Seite mit Nachtelfen, Furbolgs, Tauren und Anderen kämpften sie gegen die todbringenden Invasoren. Obgleich sie obsiegten wurde die Welt, die Erde, ihr ureigenstes Element auseinander gerissen. Einen Teil Azeroths mochten sie errettet haben doch nach diesem Ereignis zogen sich die Irdenen in ihre titanischen Städte zurück. Sie verfielen in tiefen Schlaf, nicht ahnend welchen Fluch ihnen die alten Götter auferlegen würden…

Da die Irdenen erwachten verstanden sie nicht recht was geschehen war. Ihre einst steinerne Oberfläche wich rosiger Haut, an ihren Leibern prangten nun Bärte aus weichem Haar und nicht genug, einige von ihnen hatten sich auf noch schrecklichere Weise verändert. Der Fluch des Fleisches, Jener der aus den Mechagnomen die Gnome machte, war über die Irdenen herein gebrochen. Einige traf es glimpflich, sie wandelten sich zu den Zwergen wie wir sie heute kennen, andere jedoch…traf es schlimmer. Unter den einstigen Irdenen waren auch solche die nicht zu Zwergen, nein zu Troggs mutierten. Zu jenen schrecklich Barbaren die später den Gnomen ihre Heimat nehmen würden. Es entbrannte ein Kampf und die einstigen Irdenen versuchten die Troggs unter der Erde einzusperren, dies gelang ihnen jedoch nicht zur Gänze. Einige entkamen und legten die Saat für eine der späteren Plagen Azeroths. Die Zwerge welche sich mit ihrem Schicksal abfanden wanderten aus Uldaman heraus und in die Berge. Bald beschlossen sie den Stein zu hauen, den Berg zu höhlen und sein Eisen zu ergattern wie sie es stets zuvor taten und so legten sie den wortwörtlichen Grundstein für die spätere Zwergennation…Eisenschmiede!

Das Tor Uldamans, Heimat und Schlafstätte der Irdenen.
Das Tor Uldamans, Heimat und Schlafstätte der Irdenen.

Das Königreich unter dem Berg!

Die Zwerge besiedelten all die Gebiete welche Uldaman nahe lagen. Vom Sumpfland bis zum Rotkammgebirge, von den scheeweißen Gipfeln Dun Muroghs bis hin zum Loch Modan. Ihr neues Land benannten sie nach ihrem Schöpfer „Khaz Modan“, bedeutend: „Land des Khaz“. Im Herzen Dun Muroghs, in der großen Eisenschmiede wuchsen drei große Klans heran: Die Bronzebärte, die Wildhämmer und die Dunkeleisen. Alle Drei lebten friedlich unter der Herrschaft des Hochkönigs Modimus Ambossar…bis dieser verstarb. Der Tod des Hochkönigs läutete einen Bürgerkrieg ein wie ihn Azeroth zuvor noch nicht gesehen hatte. Alle drei Klans kämpften erbittert gegeneinander um die Kontrolle über Eisenschmiede und Khaz Modan selbst. Am Ende des Konflikts konnten sich die Bronzebärte als Sieger behaupten und die anderen Klans vertreiben. Die Wildhämmer zogen sich in Richtung des Sumpflandes zurück und siedelten in der Festung Grim Batol, die Dunkeleisen, voller Jähzorn ob ihrer Niederlage, machten sich den späteren Schwarzfels zur Heimat.

Obgleich der Krieg beendet war konnten sich die Dunkeleisen mit dessen Ausgang nicht abfinden. Immer wieder attackierten sie ihre ehemaligen Vettern doch konnten sie Diese nie überwältigen, nein sie erreichten das Gegenteil, denn die Wildhämmer und Bronzebärte rückten langsam wieder zusammen. Während Thaurissan die Eisenschmiede angriff führte seine Frau Mogdud, eine mächtige Hexenmeisterin, ihre Truppen gegen Grim Batol. Die Wildhämmer konnten Mogdud töten und ihre Streitkräfte zurück drängen, ebenso wie auch die Bronzebärte siegreich waren. Gemeinsam trieben die beiden Klans die Dunkeleisen bis zu ihrer Festung doch was sie dort vor fanden ließ ihnen das Blut in den Adern gefrieren. In seiner Verzweiflung hatte Thaurissan den Elementarfürsten Ragnaros beschworen. Dieser verbrannte große Teile des Rotkammgebirges und ließ die brennende Steppe und die sengende Schlucht zurück wir wir sie heute kennen. Als die heran rückenden Armeen das sahen kehrten sie um. Während die Bronzebärte wieder in Eisenschmiede ihre Heimat fanden, mussten die Wildhämmer mit Schrecken feststellen, dass Grim Batol durch Mogduds Fluch unbewohnbar war. So zogen sie weiter nach Norden bis sie ins Hinterland kamen. Dort erbauten sie den Nistgipfel und schlossen Freundschaft mit den heimischen Greifen.

Die Dunkeleisenzwerge, Jene welche versuchten Khaz Modan zurück zu erobern, fanden sich ihrerseits als Sklaven wieder. Der Feuerfürst Ragnaros übernahm die Kontrolle über den Schwarzfels und nutzte ihn als Aufmarschort seiner Streitkräfte. Während er selbst schlief und Kräfte sammelte mussten die Dunkeleisen sein Werk verrichten. Obgleich ihr Staat nicht aufgelöst wurde, am Ende waren Jene die erobern wollten, schlicht nur Sklaven eines höheren Wesens

Nach all den Konflikten kehrte einige Jahre Ruhe für das zwergische Volk ein. Die Bronzebärte schlossen Freundschaft mit den Gnomen, die Wildhämmer lebten friedlich und zurückgezogen und die Dunkeleisen fristeten ihr Dasein unter dem Feuerfürsten. Doch wie die Geschichte Azeroths uns lehrt ist kein Frieden von Dauer, es folgte bald…

Der zweite Krieg.

Sturmwind war gefallen und die orcische Horde strömte nach Norden. Ehe sie recht begriffen was geschah, verloren die Dunkeleisenzwerge den oberen Teil des Schwarzfelsens und die Kontrolle des umlagenden Gebietes an die Orcs. Bald darauf legte die Horde auch Eisenschmiede unter Belagerung, doch ungleich der Schwarzfelsspitze, konnten sie die dicken Mauern nie durchbrechen. Die Bronzebärte jedoch blieben in ihrer Festung gefangen und konnten den Menschen nicht von Hilfe sein. Mit dem Eisen Dun Muroghs bauten die Orcs schwere Schiffe und setzten nach Loraeron über. Es folgten einige Kämpfe zwischen der Horde und den Menschen bis Orgrim Schicksalshammer die orcischen Streitkräfte ins Hinterland führte. Dort wurden sie natürlich von den Wildhämmern attackiert welche ihre Heimat verteidigten. Bald darauf folgte die Armee der Allianz welche den Orcs nachsetzte und so kam es, dass die Menschen, Hochelfen und Wildhämmer gemeinsam die orcische Bedrohung vom Nistgipfel abwendeten. Die Horde zog nach Norden gen Quel’Thalas doch ließen sie Teile ihrer Truppen zurück. So war die Armee der Allianz gezwungen sich aufzuteilen um einerseits die Orcs zu verfolgen und andererseits des Hinterland von den Orcs zu säubern.

Der Krieg nahm seinen Lauf und die Allianz war siegreich. Sie drängten die Horde zurück nach Süden und so mussten die Orcs schließlich Dun Murogh frei geben. Dankbar für ihre Befreiung schlossen sich die Bronzebärte der Allianz an und halfen die Orcs durch das dunkle Portal zurück zu treiben. Die Dunkeleisen hingegen hielten sich aus dem Konflikt heraus und harrten im Schwarzfels. Dieser würde später wieder in Teilen unter orcische Kontrolle fallen, wenn Rend Schwarfaust, seinen Schwarzzahnklan mit der Unterstützung des schwarzen Drachenschwarms in die Schwarzfelsspitze führte.

Die Orcs wurden von Azeroth vertrieben, dass Portal geschlossen und erneut kehrte eine Zeit des Friedens ein, doch nur für wenige Jahre. Während die Allianz, allen voran Stormwind, ihre Städte wieder aufbaute ersannen die Orcs weitere Pläne und öffneten das Portal erneut. Diesmal drängten die Streitkräfte der Allianz die Orcs nicht nur zurück sondern verfolgten sie durch das dunkle Portal um die Bedrohung ein für alle Male zu beenden. Am Ende zerriss es den Planeten und das dunkle Portal wurde für viele Jahre geschlossen. Unter den Streitern der Allianz waren viele Zwerge, besonders zu nennen ist Khurdran Wildhammer. Der Anführer, genannt Than, des Wildhammerclans und seine Greifenreiter kämpften erbitttert und ohne Diese, so hätten die Drachen der Horde das Blatt zu Gunsten der Grünlinge herum gerissen. Nachdem die Bedrohung durch die Horde auch in der Scherbenwelt getilgt war und der Rückweg nach Azeroth noch immer versperrt, beschlossen die Zwerge nach Süden zu ziehen. Im Schattenmondtal schließlich gründeten sie die Festung Wildhammer.

Daheim in Azeroth ehrte man die Helden der Scherbenwelt, von denen man dachte sie seien bei der Explosion des Planeten gestorben. Die Völker der Allianz wuchsen eng zusammen. Die Zwerge arbeiten Schmiedewerk für die Menschen, die Gnome und Bronzebärte tüftelten eifrig an neuen Erfindungen und sogar eine unterirdische Zugverbindung, genannt Tiefenbahn, fand ihren Abschluss. Fortan würde sie Stormwind und Eisenschmiede direkt verbinden.

Als schließlich der dritte Krieg ausbrach sandten die Zwerge erneut ihre Streiter um der Sache der Allianz zu helfen. Obgleich die Geißel nie bis zu den Königreichen der Zwerge vorrückte, fielen Viele der tapferen Bärtigen für die Freiheit Azeroths, nicht zuletzt in der Schlacht um den Berg Hyal. Wie vor Zehntausend Jahren mit ihren Irdenen Vorfahren, so wurde auch mit der Hilfe der Zwerge die brennende Legion vertrieben.

Von den Titanen als unwürdig erachtet und Invasoren Gnomeregans - Troggs
Von den Titanen als unwürdig erachtet und Invasoren Gnomeregans – Troggs

Während des dritten Krieges jedoch ereignigte sich noch eine Tragödie, die Hauptstadt der Gnome selbst war unterirdischen Invasoren zum Opfer gefallen. In ihrer Not verseuchten die Gnome, in der Hoffnung es würde die Eindringlinge töten, ihre Stadt mit radioaktiver Strahlung doch auch damit war den Troggs, ausgerechnet jenen Wesen welche einst den Irdenen entsprangen, nicht bei zu kommen. Die heimatlosen Gnome wurden von ihren Freunden in Eisenschmiede herzlichst aufgenommen und die Überlebenden richteten sich größtenteils in der Tüftlerstadt, ihrem Anteil Eisenschmiedes, ein. Fortan würden die Gnome verstreut in den Städten der Bronzebärte leben und auf diese Weise schloss sich das Band der beiden Völker noch enger.

In den fortwährenden Konflikten welche Azeroth heim suchten konnte man stets immer wieder auch die Zwerge antreffen. Sei es die Sturmlanzengarde welche sich den Frostwöfen im Alteractal entgegen stellte, die Forscherliga welche die Ursprünge ihrer Rasse in Nordend entschlüsselte und half die Bedrohung durch das verdorbene Ulduar abzuwenden oder auch jeder Einzelne Dampfpanzer Pilot, welcher tapfer seine Hebel für die Sache der Allianz bewegt. Obgleich die Zwerge all die Bedrohungen spürten, traf sie keine so heftig wie…der Kataklysmus.

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