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Die Geschichte der Tauren
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Die Geschichte der Tauren

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Die Tauren

Vom tiefen Feralas, bis hin zu den Höhen des Steinkrallengebirges finden wir die diese edlen Wesen, doch was sind sie eigentlich? Friedliche Riesen welche niemandem schaden wollen oder doch ein Volk von mächtigen Kriegern? Sind sie spirituel oder doch bodenständig? Sie sind all dies, bringen viele Aspekte in ein Gleichgewicht und wurden oft zu wenig beachtet, heute wollen wir diesem Volk die Ehre erweisen und von ihnen lesen.

Historie

Die erste Erwähnung finden die Shu’halo, wie sie sich in ihrer eigenen Sprache nennen,in den alten Legenden um die Götter und Halbgötter Azeroths. Sie leben seit vielen Jahrtausenden auf dieser Welt und ihre Geschichte mag womöglich noch älter sein, als Jene der Nachtelfen. In den Legenden wird beschrieben wie die Jäger der Tauren dem großen weißen Hirsch, dem Halbgott Malorne mit solcher Ausdauer und Perfektion nachstellten, dass dieser in die Ecke getrieben seinen Ausweg nur darin sah in den Nachthimmel zu springen, in dessen Sternen er sich verfing. Erst Elune vermochte den weißen Hirsch zu befreien und später würden die Beiden ihrem Sohn, Cenarius das Leben schenken. Auch in den Geschichten um Cenarius und seine druidischen Lehren finden die Tauren Erwähnung. So heißt es, von den Tauren nahm er seine ersten Schüler noch vor dem großen Malfurion welche ihm gelehrig und treu dienten. Sie verschrieben ihr ganzes Wesen dem Schutze der Natur, mit solch einem Willen, dass sie sich später zu Wächtern des Waldes, vermutlich Urtume oder Treants wandelten und nicht mehr zu ihrem Volk zurück kehrten.

Dies ist was wir in den Legenden erfahren, doch die erste tatsächliche Erwähnung der Tauren finden wir in den Chroniken zum Krieg der Ahnen. In diesem Konflikt kämpften die sterblichen Völker verzweifelt gegen den Ansturm der brennenden Legion und ihrer Verbündeten um Königin Aszhara. Am Ende dieser Kämpfe wurde der alte Kontinent Kalimdor gespalten und es formtem sich die Landmassen wie wir sie heute kennen, dort wo einst der Brunnen der Ewigkeit weilte, welcher den Dämonen erst den Zugang ermöglichte, findet sich heute der tosende Mahlstrom. In diesem Kriege kämpften Tauren, Seite an Seite mit den Furbolgs, den Irdenen und natürlich den Nachtelfen gegen die Dämonen. Am Ende waren die sterblichen Völker siegreich doch zehntausend Jahre lang wird es still um die Tauren…bis sie von den Orcs wiederentdeckt wurden.

Als Thrall die Flotte der Horde nach Kalimdor führte trafen die Orcs und Trolle noch während sie ihre Streitkräfte sammelten auf die Tauren, welche arge Probleme hatten sich den Zentauren, den Pferdemenschen zu erwehren. Unter Führung ihres Häuptlings Cairne, konnte sich der Stamm der Bluthuftauren jedoch gemeinsam mit der Horde den Angreifern entgegen stellen, und diesen Kampf siegreich überstehen. Cairne erzählte dem Kriegshäuptling Thrall von einem Orakel im Steinkrallengebirge und im Austausch für das Wissen um dieses Orakel und seine Position begleiteten die Orcs die Tauren in die grünen Ebenen von Mulgore, in denen die Tauren nach langer Zeit normadischen Lebens erstmals Ruhe fanden. Die Tauren ließen diese ihnen erwiesene Ehre nicht unbeantwortet und unterstützten die Orcs in ihrem weiteren Streben zunächst mit Kodos, später auch mit Kriegern. Auch nach der Schlacht am Mount Hyal trennten sich die Wege der Horde nicht von denen der Tauren und als die Orcs und Trolle die Nation Durotar gründeten, streitete Cairne höchstpersönlich mit dem späteren Champion der Horde Rexxar und dem Schattenjäger Rokhan, um die aufkeimenden Konflikte mit den Menschen im Süden schnell nieder zu schlagen. Schlussendlich schlossen auch sie sich der Horde an.

B UploadIn den folgenden Jahren begannen die Tauren ein wenig Ruhe zu finden. Lange zogen sie als Normaden durch das Brachland, Feralas, die tausend Nadeln und andere Gebiete doch auf den hohen Felsenplateus im Norden Mulgore’s gründete Häuptling Cairne Bluthuf die Stadt Donnerfels. Viele der verstreuten Taurenstämme zog es in das grüne Land und so bildeten sich weitere Siedlungen, Donnerfels selbst wuchs bald zu einer Stadt heran die sich durchaus mit anderen großen Städten wie Orgrimmar messen konnte. Die anderen Stämme erkannten Cairnes Führerschaft an und so wurde er zum Oberhäuptling der Tauren. Natürlich gab es auch Gruppierungen wie die Grimmtotem die damit nicht recht zufrieden waren, doch im Großen und Ganzen war das taurische Volk mit Cairnes Führung glücklich. Immer wieder gab es kleinere Konflikte doch die nächsten Jahre verliefen alles in Allem friedlich für das taurische Volk, bis es zum Krieg in Nordend kam. Auch die Tauren schickten ihre Krieger gegen den Lichkönig zu kämpfen, trugen ihren Teil dazu bei, dass die Lebenden am Ende über die Geißel obsiegten, doch nach diesem Triumph…begann für die Tauren eine Tragödie.

Nach dem Kataklysmus ernannte Thrall, Garrosh Höllschrei zum neuen Kriegshäuptling der Horde. Cairne Bluthuf jedoch, widerstrebte dies zutiefst. Er sah Potenzial im jungen Garrosh doch bei weitem noch nicht ausreichende Reife die große Horde zu führen und so versuchte er Thrall umzustimmen. Als ihm dies nicht gelang und die alten Freunde sich im Streit trennten sah Cairne nur noch eine Möglichkeit die Horde vor einer Tragödie zu retten, er forderte Garrosh zu einem Mak’Gora, einem Ehrenduell bei dem es um nicht weniger ging als die Führerschaft der Horde und das Leben des Kontrahenten. Beide Kämpfer ließen ihre Waffen vor dem Duell von einem Schamanen segnen, doch Garrosh wählte Magatha Grimmtotem für diese Segnung aus. Magatha trachtete schon lange nach Cairnes Position und so bestrich sie die Waffe des Orcs, ohne dass dieser davon wusste, mit Gift.

Der Kampf zwischen Cairne und Garrosh war unerbitterlich und man kann nicht sagen wer der Beiden ohne Magathas Tun gewonnen hätte, doch das Gift lähmte den alten Bullen bald und so starb der Oberhäuptling der Tauren in der Arena zu Füßen Garroshs. Magatha blieb nicht untätig und sofort initiierte sie einen blutigen Putsch um Donnerfels und das ganze Volk der Tauren an sich zu reißen. Dieses Vorhaben gelang ihr und Baine Bluthuf, der Sohn Cairnes welcher eigentlich hätte die Führerschaft übernehmen sollen musste aus seiner Heimat Mulgore fliehen. Auch Baine wäre im Dorf der Bluthufe gemeuchelt worden, hätte ihn nicht der Grimmtotem Schamane Sturmlied, welcher somit seinen Klan verriert, gewarnt. Erst durch die finanzielle Hilfe Theramores, ein überraschend günstiges Angebot Gazlowes, dem Herren der Goblinstadt Ratschet welcher Baines Getreue ausrüstete und Zeppeline zur Verfügung stellte,war es Baine möglich Donnerfels zurückzuerobern und Magatha und die Ihren zu vertreiben. Garrosh hielt sich aus alldem heraus, Baine bekam keinerlei Hilfe aus Orgrimmar.

Trotz der Tatsache dass Garrosh seinen Vater tötete, trotz seiner fehlenden Unterstützung erneuerte Baine den Treueschwur der Tauren und sie verblieben Teil der Horde. So nahmen sie auch an sämtlichen Kriegsbemühungen gegen die Allianz Teil, mussten teils schreckliche Verluste erleiden wie die Zerstörung des Camps Taurajo. Obgleich vielen Tauren dieser Krieg sicher widerstrebte kämpften sie Seite an Seite mit ihren Verbündeten, stellten ihren Wert viele Male unter Beweis.

Als Garrosh die Horde zusammenrief um gegen Theramore zu marschieren, tat auch Baine mit großem Bedauern seinen Teil. Im Geheimen organisierte er mit Vol’Jin Treffen der Jenigen, welche mit Garroshs Führungsstil unzufrieden waren, was ihm mehrmals beinahe sein Leben kostete. Auch warnte er Jaina Prachtmeer vor dem Angriff, ihr die Möglichkeit gebend zumindest einige Zivilisten evakuieren zu können und ihre Verteidigungslinien zu stärken. Nach dem Abwurf der Manabombe war Baine außer sich vor Wut und kritisierte Garrosh öffentlich, spätestens seit diesem Tage warf der Kriegshäuptling ein scharfes Auge auf ihn.

Als es zur offenen Revolte durch die Dunkelspeertrolle kam unterstützten die Tauren als Erste den Kampf Vol’Jins noch ehe sich Blutelfen und Verlassene ihnen anschließen konnten. Zusammen mit den restlichen Aufständigen wie auch der Allianz drangen sie nach Orgrimmar ein und sorgten für die Festnahme Garroshs durch den Shado-Pan Meister Taran Zhu.

Seit der Schlacht um Orgrimmar ist es ruhiger geworden um die Tauren. Wie auch der Rest der Horde beteiligen sie sich an den Kämpfen gegen die eiserne Horde, ohne jedoch eine Schlüsselrolle zu spielen. Es bleibt abzuwarten welches Schicksal den Tauren in der Zukunft zu Teil wird, doch lässt sich mit großer Zuversicht sagen. Sie werden treu und stark an der Seite ihrer Brüder und Schwestern der Horde stehen, ebenso gewillt ihr Leben für ihr Volk zu geben.

Bedeutende Persönlichkeiten:

Cairne Bluthuf

Cairne ist der Gründer der heutigen taurischen Nation, der Zusammenführer der Stämme und ein Vorbild für Viele junge Tauren. Sein Gemüt war stets ein Besonnenes, er stürmte nicht unbedacht vor, so es nicht zwingend notwendig war. Er war es, der die Freundschaft mit den Orcs schloss und den Tauren somit einen Platz in der neuen Horde sicherte. Er diente seinem Volk und seinen Überzeugungen bis zum Ende, dem Tod durch das Gift der Grimmtotem, auf dem staubigen Arenaboden Orgrimmars.

Baine Bluthuf

Der Sohn des verstorbenen Oberhäuptlings, nun selbst Führer der Tauren, ist ganz der Sohn seines Vaters. Er nahm sich dessen besonnene Art an, Entscheidet nie aus Zorn heraus, und stellt seine Pflicht über Alles andere, auch persönliche Dispute. So nahm er sogar die ihm widerstrebende Aufgabe an, Garrosh während seines Prozesses als rechtlicher Verteidiger zu helfen, obwohl er damit Demjenigen half, der doch seinen Vater tötete. Dies tat er mit solcher Raffinesse, es wäre ihm vielleicht gelungen die himmlischen Erhabenen dazu zu bewegen, Garrosh nicht dem Tode zu übergeben, wäre dieser nicht vorher geflohen. Bis Heute nun dient er wie sein Vater es Einst tat, als Oberhäuptling seinem Volk.

Hamuul Runetotem

Erzdruide Hamuul Runetotem war der Erste Taure, der sein Leben nach Jahrtausenden wieder den druidischen Lehren verschrieb. Schüler des Malfurion Sturmgrimm, nahm er sein Wissen um viele Tauren in den cenarischen Künsten zu unterweisen. Dem Oberhäuptling Bluthuf, egal ob Vater oder Sohn, diente er stets mit ruhiger umsichtiger Stimme, versuchte Frieden zu finden wo man nur noch Krieg sah.

Sonnenläufer Deszo

Er ist der bekannteste Vertreter einer Gruppe von Tauren, welche sich Sonnenläufer nennen. Tauren ehren das Gleichgewicht in allen Dingen, doch durch die Nähe zu den Nachtelfen und dem aufkeimendem Druidentum, verschob sich dieses Gleichgewicht langsam zu Mu’sha, dem einen Auge der Erdenmutter, dem Mond. Diesem entgegenwirkend stehen die Sonnenläufer welche sich An’she, der Sonne und somit anderem Auge der Erdenmutter verschreiben. Deszo führte die Seinen nach Pandaria, geführt von den Träumen seiner Frau welche dort leider verstarb. Sie schenkte ihm zwei Söhne von denen nur noch einer am heutigen Tage lebt, als zukünftiger Schüler Chi’jis, des roten Kranishs. Derzeit erforscht der Taure auf Draenor das Volk der Arakoa.

Magatha Grimmtotem

Die Ältestengreisin und mächtige Schamanin ist die wohl Intriganteste aller Tauren. Sie lebte jahrelang in Donnerfels, geduldet vom Oberhäuptling Cairne Bluthuf und schmiedete dort ihre Pläne um eben Diesen zu stürzen. Als ihr Plan aufging und Garrosh den alten Bullen tötete, griffen die Grimmtotem sofort an und meuchelten alle Tauren, die Magatha zur Gefahr werden könnten. Sie selbst übernahm die Kontrolle über Donnerfels bis sie vom Sohn des Oberhäuptlings und seinen Getreuen wieder gestürzt wurde. Baine stellte die Grimmtotem vor eine Wahl: Verbannung oder Leben in Donnerfels unter strenger Aufsicht. Einige, nun geführt von Ono Grimmtotem, blieben. Andere jedoch wählten das Exil und suchen bis Heute einen Weg den jungen Häuptling zu stürzen.

Das Wesen der Tauren

Die meisten Tauren sind friedliebend und ruhig. Ihnen liegt nicht an Zerstörung oder Gewalt um der Gewalt willen. Wenn es jedoch wirklich eine Gefahr gibt, sind die Tauren bereit ihre gewaltige Kraft den Feinden entgegen zu schmettern, bereit ihr Leben für die Stämme und die Erdenmutter zu geben. Einen Tauren zu reizen mag nicht leicht sein, doch wem es gelingt, dem gnade die Erdenmutter!

testÜber Jahrtausende lebten sie als Normaden und das spiegelt sich auch in ihrem heutigen Leben wieder. Ihre Zelte bauen sie zumeist aus dem Leder der großen Kodos welche ihre wichtigste Lebensgrundlage bieten, stets jedoch halten sie die Opfer der Natur in Ehren und nehmen diese demütig an. Die große Jagd ist einer der wichtigsten Bestandteile, der taurischen Kultur.

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