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Kolumne: Die Garnison der Zukunft?

Kolumne: Die Garnison der Zukunft?

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Der Frontposten:

Im letzten Teil der Kolumne befassten wir uns mit den Problemen der aktuellen Garnison, welche Folgen diese haben und welcher Unmut sich durch Jene in vielen Spielern regen. Dieser Teil der Kolumne zeigt eine Idee auf, wie Blizzard, das im Kern gute Feature der Garnison, in der nächsten Erweiterung verbessern könnte.

Manchmal können auch Handwerksmaterialien im eigenen Heim Frust bringen, dann wenn sie zur Pflicht werden.
Manchmal können auch Handwerksmaterialien im eigenen Heim Frust bringen, dann wenn sie zur Pflicht werden.

Wie in jeder bisherigen Erweiterung werden Horde und Allianz mit Sicherheit auch im nächsten, unabhängig des Themas der Erweiterung, einige Festungen in den neuen Gebieten errichten. Eine dieser Festungen könnte die neue Garnison sein, nennen wir sie an dieser Stelle  „Frontposten“. Nun mag man fragen: Moment, schon wieder Kommandant spielen? Jein. Ich stelle mir das eher so vor, dass der Spieler diesmal zwar wieder ein eigenes Stück Land erhält, jedoch in einem viel kleineren Rahmen.. Der Hauptposten oder auch die „Hauptstadt“ sollte an anderer Stelle liegen.

Was ist also das Leitbild dieses Frontpostens? Eines der größten Probleme in der aktuellen Garnison ist die Einbindung der Berufe, ein Thema welches bei vielen Spielern Frust erzeugt. Weiterhin kostet die Garnison derzeit zwangsweise, primär durch die Berufe und Anhänger, sehr viel Zeit. Zeit die man genauso gut beim farmen in der offenen Welt verbringen könnte. Ein weiteres Problem bei der aktuellen Garnison ist ihre Größe. Sie ist schlicht zu groß, zu riesig und somit zu aufwändig. Wie ich letztes Mal erwähnte sind die Grafiken wirklich ansehnlich, doch auch die schönsten Kreationen werden fad wenn man sie auf dem dritten Charakter immer wieder erspielt. An dieser Stelle sollten weitere Möglichkeiten der Individualisierung eingebaut werden. Nun mag man fragen welchen Nutzen der Posten, ohne die Berufe überhaupt hat. Ein schwieriges Thema welches viel Fingerspitzengefühl erfordert. Wird der Nutzen zu groß, entsteht ein Gefühl des Zwangs. Ist er zu gering fehlt der Anreiz. Aber auch in der aktuellen Garnison finden wir viele gute Ansätze diesbezüglich, auch hierauf mag ich gleich im Detail eingehen, doch zunächst:

Der Aufbau

Es muss nicht so massiv wie heute sein, die Außenposten geben ein gutes Beispiel welches Maß für einen Frontposten sinnvoll wäre.
Es muss nicht so massiv wie heute sein, die Außenposten geben ein gutes Beispiel welches Maß für einen Frontposten sinnvoll wäre.

Der Frontposten sollte grundsätzlich um Einiges kleiner als die heutige Garnison sein, ich denke hier eventuell an die halbe Größe der aktuellen Garnison, eventuell ein wenig größer als die erste Stufe in Draenor. Er sich aus vier Ecken zusammen. Dem Ressourcenbereich, den Truppenunterkünften, dem Rüstbereich und dem Hauptgebäude. Im Ressourcenbereich schicken wir unsere Arbeiter zu ihren Stellen. Man könnte das System der aktuellen Garnisonsressourcen beibehalten, eventuell jedoch auch einen Blick auf Warcraft werfen. Stellen wir uns einmal vor nahe des Fronstpostens gibt es eine Mine. Das muss nicht unbedingt eine Gold, sondern könnte auch eine Eisenmine sein. Unsere Arbeiter dürfen also in diese Mine um dieser ihre Schätze zu entlocken, wieder andere schicken wir um die umliegenden Bäume zu bearbeiten und die wieder nächsten dürfen in der umliegenden Umgebung sammeln und jagen. Wichtig an dieser Stelle ist vor Allem, dass die erlangten Ressourcen nur für den Frontposten selbst und nicht für die Berufe von Belang und Nutzen sind.

Der nächste Teil unseres Postens wäre die Rüstecke. Dort können wir mit den gerade erlangten Ressourcen unsere Wälle verstärken oder diese mit Kanonen bestücken, unsere Truppen (ich spreche nicht von Anhängern sondern von Soldaten) rüsten und Transmogrizierungsequipment erweben. Die Ansätze die wir im aktuellen Zwergenbunker/der Kriegswerkstatt sehen sind schon sehr gutt, diese sollte man weiter ausbauen und mehr graphische Rüstungsteile als Belohnungen für den Posten erstellen. Diese bieten Anreiz das Feature zu nutzen, sind aber nicht verpflichtend für PvE und PvP.

Wenden wir uns der nächsten Ecke, dem Truppenlager zu. Unsere Soldaten könnten uns in kleineren Gruppen ähnlich den Leibwächtern von Draenor durch die offene Welt begleiten. An dieser Stelle könnte man ja auswählen, möchte ich vielleicht eine Gruppe aus einem Heiler und zwei Schildträgern mit mir, oder bin ich selbst ein Tank und hätte gerne Schützen die mir den Rücken frei halten? Diese Möglichkeit sollte vollkommen freigestellt sein, ich denke hierfür müsste man die vorhandenen Leibwächtermechaniken schlicht ein wenig ausbauen. Weiterhin könnte man diese Truppen einsetzen um etwaige Versorgungskarawanen zu beschützen oder Ähnliches, ihre Hauptaufgabe läge jedoch in einem neuen Feature, der Belagerung. Zu dieser möchte ich gleich noch genaueres schreiben doch wenden wir uns zu guter Letzt dem Hauptgebäude zu.

Auch hier könnte es wieder Anhänger geben, doch in einer anderen Dimension als heute. Einerseits fühlen sich die zwanzig bis fünfundzwanzig Anhänger die wir heutzutage verwalten ein wenig zu sehr wie Massenware an, andererseits ist das aktuelle System der Missionen zu zeitintensiv. Mein Vorschlag wäre die Anzahl der Anhänger auf ungefähr Fünf zu reduzieren, sie dafür aber stärker zu spezialisieren. Statt der aktuellen zwei Fähigkeiten und drei Eigenschaften könnte man diese Anzahl durchaus erhöhen oder andere Wege der Spezialisierung finden. Auch sollten die Missionen in ihrer Dauer erheblich steigen und Eigenschaften wie das „epische Reiten“ entfernt werden. Ich denke hier an Missionen von mindestens Sechs Stunden Dauer, oder solchen die einfach mit dem täglichen Reset um Drei Uhr Morgens abgeschlossen werden. Die Belohnungen könnte man im Groben so lassen wie sie aktuell sind. Nebst den Anhängern sollte das Hauptgebäude vor allem der Einstellung etwaiger Individualisierungen dienen, auf die ich gleich noch näher eingehen möchte. Wenden wir uns aber erstmal den neuen Invasionen zu, die:

Belagerung

Es muss nicht gleich ein Bunker sein, auch ein kleiner Schmiedebereich bringt Nutzen, zum Beispiel Rüstung für unsere Verteidiger!
Es muss nicht gleich ein Bunker sein, auch ein kleiner Schmiedebereich bringt Nutzen, zum Beispiel Rüstung für unsere Verteidiger!

In der Theorie eine durchaus schöne Idee fühlen sich die aktuellen Invasionen jedoch eher an als hätte mal wieder jemand vergessen das Tor zu schließen. Man fragt sich schon wofür man diese dicken Mauern hat wenn die Feinde einfach durch offene Pforten stürmen ohne diese aufbrechen zu müssen oder wenigstens einmal mit dem Rammbock vorbei zu schauen. Belagerungen sollten zunächst einmal nicht in ein paar Minuten abgeschlossen sein sondern über mehrere Tage gehen. Innerhalb dieser Tage könnte man dann Angriffe seitens der Belagerer oder Befreiungsschläge von den eigenen Truppen einbauen, welche man ähnlich triggern könnte wie die heutigen Invasionen. Die Faktoren für den Erfolg solcher Kämpfe wären die Stärke der Wälle, der Ausrüstungsstand der Truppen, die Stärke der Kanonen und natürlich das eigene spielerische Können. Alles solche Dinge die man primär durch den eigenen Ressourcenanteil erwirtschaften kann.

In der Theorie eine durchaus schöne Idee fühlen sich die aktuellen Invasionen jedoch eher an als hätte mal wieder jemand vergessen das Tor zu schließen. Man fragt sich schon wofür man diese dicken Mauern hat wenn die Feinde einfach durch offene Pforten stürmen ohne diese aufbrechen zu müssen oder wenigstens einmal mit dem Rammbock vorbei zu schauen. Belagerungen sollten zunächst einmal nicht in ein paar Minuten abgeschlossen sein sondern über mehrere Tage gehen. Innerhalb dieser Tage könnte man dann Angriffe seitens der Belagerer oder Befreiungsschläge von den eigenen Truppen einbauen, welche man ähnlich triggern könnte wie die heutigen Invasionen. Die Faktoren für den Erfolg solcher Kämpfe wären die Stärke der Wälle, der Ausrüstungsstand der Truppen, die Stärke der Kanonen und natürlich das eigene spielerische Können. Alles solche Dinge die man primär durch den eigenen Ressourcenanteil erwirtschaften kann.

In der Theorie eine durchaus schöne Idee fühlen sich die aktuellen Invasionen jedoch eher an als hätte mal wieder jemand vergessen das Tor zu schließen. Man fragt sich schon wofür man diese dicken Mauern hat wenn die Feinde einfach durch offene Pforten stürmen ohne diese aufbrechen zu müssen oder wenigstens einmal mit dem Rammbock vorbei zu schauen. Belagerungen sollten zunächst einmal nicht in ein paar Minuten abgeschlossen sein sondern über mehrere Tage gehen. Innerhalb dieser Tage könnte man dann Angriffe seitens der Belagerer oder Befreiungsschläge von den eigenen Truppen einbauen, welche man ähnlich triggern könnte wie die heutigen Invasionen. Die Faktoren für den Erfolg solcher Kämpfe wären die Stärke der Wälle, der Ausrüstungsstand der Truppen, die Stärke der Kanonen und natürlich das eigene spielerische Können. Alles solche Dinge die man primär durch den eigenen Ressourcenanteil erwirtschaften kann.

Der Ablauf eines solchen Kampfes könnte so aussehen, dass die Feinde zunächst einmal versuchen die Wälle und Tore einzureißen und dabei von unseren Wällen aus beschossen werden. Sollte es ihnen dann gelingen herein zu kommen, dann würden sich Invasionsähnlich unsere Truppen den Ihren entgegen stellen und wir natürlich mit Schwert und Zauber helfen. Je nachdem wie wir und unsere Truppen uns schlagen würde dann bestimmt werden wie viele Anläufe wir brauchen um die Belagerung zu durchbrechen. In diesen Belagerungen würde ich auch das Hauptbelohnungssystem der Frontposten setzen. Ähnlich heute könnte man Kisten erhalten und je besser wir uns schlagen, desto besser die Beute. Hier gilt es natürlich Maßstäbe zu setzen, so dass diese Beute zwar wertvoll und nützlich ist, jedoch die Ausrüstung aus Schlachtzügen nicht ersetzt. Eventuell könnte man nur eine begrenzte Anzahl dieser Ausrüstungsteile tragen oder man passt es im Itemlevel an.

 

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